Helium im Kristall zeigt eine junge Erde

„Die Erde ist jung“. Das wird von einer Gruppe von vier amerikanischen Geophysikern vorgeführt, die neue Messungen an Zirkonkristallen durchgeführt haben. Aufgrund des hohen Heliumgehaltes in den Zirkonkristallen kommen sie zum Schluss, dass die Erde nur etwa 6’000 Jahre alt sein kann.

Zirkone gehören zu den ältesten Kristallen, die es auf der Erde gibt. Sie enthalten Uran, das durch seinen radioaktiven Zerfall Helium erzeugt. Aus einem Uran-Atom entstehen dabei 8 Heliumatome und ein Bleiatom. Helium ist ein Edelgas und bindet sich an keinen anderen Stoff. Es versucht aus dem Kristall auszutreten und in die Atmosphäre zu gelangen. Man hat nun die Austrittsgeschwindigkeit im Zirkon und dem Material gemessen, in dem die Zirkone eingebettet sind. Auch der Heliumgehalt der Kristalle wurde gemessen. Aus den Messresultaten lässt sich berechnen, wie alt die Kristalle sind. Auf Grund der bisher üblichen Altersbestimmungen (Uran-Blei-Methode) glaubte man, die Kristalle seien 1,5 Milliarden Jahre alt. Die neuen Messresultate und Berechnungen zeigen aber nur 6'000 Jahre. Das ist etwa 250'000 mal weniger, als in den Schulbüchern steht.

Diese Messungen bestätigen die bereits von Robert Gentry 1982 gemachten Untersuchungen an Zirkonen. Die neuen Messungen wurden im Rahmen eines Projektes gemacht, welches die radiometrischen Altersbestimmungen aus schöpfungstheoretischer Sicht neu bewertet. Sie bestätigen die zeitlichen Vorstellungen über das Erdalter, welche von den Kreationisten propagiert werden.
Hansruedi Stutz

Quelle: Impact Nr. 366, ICR, Dezember 2003
http://www.icr.org


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